Ein Blick auf die Tabelle der Regionalliga Bayern nach 11 gespielten Runden und vor dem Heim-Duell gegen den SV Schalding-Heining gibt zunächst einmal wenig Auskunft über das, was man am Samstag erwarten darf.  

Schalding-Heining mit Momentum

Die Begegnung mit den Passauern hat aber durchaus eine gewisse Brisanz, wenn man die Geschichte der bisherigen Aufeinandertreffen und die jüngste Entwicklung beim Gegner genauer in Augenschein nimmt.  Da steht zum einen die Ausbeute der Grün-Weißen, die in Garching bisher genau null Punkte einfahren konnten.  Dreimal angetreten, drei Niederlagen kassiert.  Vorteil Garching.  Auch in niederbayrischen Gefilden sprechen die Werte eher für die Universitätsstädter.  Ein Sieg, eine Niederlage und vor langer Zeit mal ein Unentschieden.  Unser VfR ist so etwas wie der Angstgegner der Schaldinger.

So weit, so gut.  Nur hat unser nächster Kontrahent aktuell eine extrem breite Brust, zumindest, wenn man nicht zuhause antreten muss.  Die Truppe von Spielertrainer Stefan Köck ist zwar in der Heim-, wie in der Auswärtstabelle Zweiter, in erstgenannter Auswertung aber von hinten.  Platz 17 daheim, in der Ferne souverän die nächstbeste Elf, gleich hinter den überirdischen Bayern, die derzeit kein Maßstab für die Liga sein dürften.  Ungeschlagen ist der Club mit dem sperrigen Doppelnamen auf fremdem Geläuf und somit wird zwangsläufig am Samstag gegen 15:45 Uhr eine Serie reißen.

Kleine Fehler abstellen

Wenn es nach Trainer Köck geht, dann wird am Wochenende erstmals am Garchinger See gepunktet.  Der Kader ist weitestgehend komplett, das Momentum auf Seiten der Gäste und in Augen des kickenden Coaches ist „einiges drin“.  Daniel Weber dürfte das anders sehen.  Sein Team hat eine unglückliche Niederlage in Illertissen wiedergutzumachen und der Gegner liegt seiner Elf.  Ein Heimdreier zum Wiesn-Auftakt ist eigentlich Pflicht, um sich weiter im gesicherten Mittelfeld festzusetzen und mit der nötigen Ruhe in die nächsten Spiele starten zu können.  Personell sieht es in Reihen der Gastgeber eigentlich auch ganz gut aus.  Der Kader hat inzwischen die nötige Tiefe, um die Langzeitverletzten gut abzufangen, lediglich auf Orkun Tugbay, den Mann mit den gefährlichen Standards, muss Trainer Weber wegen einer Sperre verzichten, hinter Nico Salassidis, der im letzen Heimspiel bis zu seiner Auswechslung durchaus positiv aufgefallen war, steht noch ein Fragezeichen.  Der Linksverteidiger laboriert an einer Gehirnerschütterung.

„Wir müssen die kleinen Fehler abstellen, die in den letzten Spielen sehr hart bestraft wurden“, meint Erfolgscoach Weber.  Dann könne es auch mit den drei Punkten klappen.  Wir hoffen, das gelingt dem Team am Samstag, ab 14 Uhr im Garmin Stadion am See, damit auch die Fans wieder jubeln können, wie in der vorvergangenen Woche, beim Sieg gegen den FC Pipinsried.

Regionalliga Bayern – Saison 2018/19 – 12. Spieltag

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