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Schwarz-Weiß ohne Fortune gegen Buchbach

Späte Nackenschläge für den VfR

Einen bitteren Nachmittag erlebte der VfR Garching am Samstag im Spiel gegen den TSV Buchbach. Nach zuletzt fünf Unentschieden in Folge mit nur drei Gegentoren, schienen die Voraussetzungen eigentlich gut, um endlich den lange ersehnten Sieg einzufahren. Aber Buchbach hielt bis zum Ende dagegen und hielt das Spiel offen. Zwei Minuten vor Spielende entschied der Gast das Spiel für sich.

Ohne den gesperrten Orkun Tugbay, der nach seiner gelb-roten Karte aus der Vorwoche gesperrt war, begannen die schwarz-weißen stark: Mario Staudigl setzte sich nach nicht ganz elf gespielten Minuten im 1 gegen 1 überragend durch. Er verfehlte in letzter Konsequenz allerdings das Tor. Ein überraschender Strafstoß nur acht Spielminuten später bedeutete Gegentor Nummer 27 für Torhüter Maxi Engl. Innenverteidiger Sebastian Koch hatte Maximilian Bauer zu fall gebracht. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Thomas Breu eiskalt.

Der VfR steckte in der Folge nicht zurück. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte VfR-Kapitän Dennis Niebauer, der nach sehenswertem Zuspiel seines Bruders Mike, nur am großen Zeh des ehemaligen Garchinger Torstehers – Daniel Maus – scheiterte.

Eben jener Dennis Niebauer sorgte aber kurze Zeit später mit einem verwandelten Elfmeter für den verdienten Ausgleich. Wieder war Innenverteidiger Koch an der Entstehung des Strafstoßes beteiligt. Dieses mal wurde er von Leberfingers gestricktem Bein getroffen. Die Ausführung des Strafstoßes war etwas für Feinschmecker: Der Schütze lupfte den Ball kniehoch in die Tormitte. Keeper Maus war bereits in das rechte Torwarteck unterwegs…

Lange zweite 45 Minuten

Die zweite Hälfte war dann deutlich ereignisärmer. Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterte Staudigl nochmal am starken Buchbacher Torwart. Danach kam der VfR zwar immer besser ins Spiel, bis auf einige Standards passierte aber auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Zwei Minuten vor Spielende der erste von zwei Nackenschlägen für die Mannschaft von Cheftrainer Daniel Weber. Sammy Ammari verwandelte einen sauber ausgespielten Konter und sorgte so für den Knockout. Noch einen oben drauf gab es, als der eingewechselte Patrick Drofa in der 93. Minute nach einem Konter zum 1:3 Endstand abschloss. Dies geschah, als der VfR natürlich nochmal alles nach vorne geworfen hatte.

„Ein Remis wäre verdient gewesen.“, resümierte Chefcoach Weber später.

Auch zur aktuellen Saison hatte er nach dem Spiel eine klare Meinung: „Ein katastrophaler Saisonverlauf bisher. Unsere Leistungen sind nicht schlechter als in der letzten Saison, wir haben einfach sechs bis acht Punkte auf dem Weg liegen lassen.“

Nun heißt es: Mund abwischen und weiter! Die nächste Chance, sich von unten abzusetzen, haben unsere Schwarz-Weißen am Samstag im ersten Spiel der Rückrunde. Es kommt der Tabellenfünfzehnte aus Rosenheim in das Garmin Stadion am See. Anpfiff ist um 14 Uhr

Regionalliga Bayern – Saison 2018/19 – 18. Spieltag

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2018-10-29T16:23:05+00:00

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