Es stand einiges auf dem Spiel. Pipinsried könnte sich aus eigener Kraft weiter aus dem Tabellenkeller entfernen und der VfR einen Abstand aufbauen. Jeder wusste wie umkämpft diese Partie sein wird. Der Abstiegskracher konnte los gehen.

Selbstbewusste Ilmtaler in der ersten Hälfte

Beide Mannschaften brauchten ihre Minuten um ins Spiel zu kommen. In der neunten Minute schoss Kevin Nsimba den Ball an die Latte. Kurz danach tankte sich Kasim Rabihic auf der linken Seite durch. Seine Hereingabe will Orkun Tugbay klären, aber befördert den Ball ins eigene Tor. So stand es unglücklich 1:0 für den FC Pipinsried. Beide Mannschaften fanden nach dem Treffer nicht die wirkliche Lösung um sich Torchancen zu erspielen. Erst in der 36. Minute zeigte sich nochmal die Heimmannschaft durch einen Freistoß. Doch dieser bleibt in der Mauer hängen und wird zur Ecke klärt. Die bringt aber nichts ein. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kommt es zur ersten Torchance für den VfR.  Nach einer Flanke von Mike Niebauer köpft Simon Seferings frei auf den FCP-Keeper.

Leistungssteigerung nach der Pause

Die Weber-Elf kam nach der Pause besser in die Partie und konnte auch in der 48. Minute durch eine schöne Kombination den 1:1-Ausgleich erzielen. Lirim Kelmendi wird auf der rechten Seite frei gespielt und läuft bis zur Grundlinie. Von dort spielt in den Ball in den Rücken der Abwehr. Mark Zettl steht genau richtig und gleicht für den VfR aus. Sechs Minuten später zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Tom Zimmerschied wurde nach seinem Dribbling in den Strafraum zu Fall gebracht. Unser Kapitän Dennis Niebauer verwandelte den Elfmeter sicher ins rechte obere Eck zur 2:1-Führung.

Nun hatten die Garchinger das Spiel besser im Griff. Pipinsried hingegen zeigte nichts mehr von der Leistung aus der ersten Hälfte und wirkte verunsichert. Durch den Druck, den die Ilmtaler nun verspürten, wurden die Zweikämpfe härter. Sie versuchten sich nochmal im Angriffsspiel, doch mussten immer mit den Kontern des VfR rechnen. Fünf Minuten vor dem Schluss zeigte der Unparteiische nochmal auf den Elfmeterpunkt. Noel Knothe stößt Dennis Niebauer im Strafraum zu Boden. Diesmal durfte Mario Staudigl antreten. Sein Schuss ging glücklich ins rechte untere Eck zur 3:1-Führung. In der 91. Minute wird es dann nochmal gefährlich für die Weber-Elf. Nach einem Freistoß von rechts kommt Knothe frei zum Kopfball und setzt das Leder direkt an den Pfosten. Der Nachschuss geht am Tor vorbei.

Der Sieg war nach der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdient. “Es war ein typisches Spiel im Abstiegskampf, in dem jeder wusste, um was es geht. Wir waren am Anfang zu nervös und mussten erst einmal ins Spiel kommen. Wir haben nach der Pause umgestellt und kamen so zum Erfolg. Die Elfmeter wurden von uns clever herausgeholt. Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. So müssen wir in die nächsten Spiele gehen”, sagte Daniel Weber nach dem Spiel.

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