Der VfR auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur. Die U23 der SpVgg Greuther Fürth war dennoch eine Nummer zu groß. Jungprofis gegen Amateurfußballer. Aber es geht in die richtige Richtung…

Sechs Minuten geschlafen

Nach dem Anpfiff zeigten sich die Gäste aus Garching präsent. Die Bönig-Elf war wieder von Beginn an den Zweikämpfen und ließ die Fürther nicht in ihr Passspiel und den Spielaufbau kommen. Erst in der 14. Minute kam Fürth das erste Mal gefährlich vors Tor und nutzte die Chance gleich. Ein langer Ball von Daniel Adlung, direkt in die Schnittstelle der Abwehrreihe auf Elias Abouchabaka. Die Leihgabe aus Fürths Profi-Kader konnte in Ruhe den Ball annehmen und lief allein auf Dominic Dachs zu. Die Folge: 1:0-Führung der Gastgeber. Sechs Minuten später kombinierten sich die Kleeblätter durch den Strafraum der Garchinger. Adlung legt wieder zurück auf Abouchabaka, der nur noch zur 2:0-Führung einschieben muss. Nach den zwei Gegentoren übernahm die Elf von Petr Ruman mehr Spielanteile. Von den Schwarz-Weißen war weniger zu sehen. Erst vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff schloss Mike Niebauer aus 16 Metern ab. Kleeblatt-Keeper Leon Schaffran musste sich strecken um den Ball abzuwehren.

Mit Druck aus der Kabine

Die Garchinger kamen wieder mit Druck aus der Kabine. In der 50. Minute versuchte es Maxi Berwein aus spitzem Winkel. Der Schuss ging knapp am Tor vorbei. Fürth gab die Spielkontrolle aus der ersten Hälfte ab und setzte eher auf Konter. Dadurch erhöhten die Schwarz-Weißen den Druck auf den Anschlusstreffer und spielten immer wieder nach vorne. Einen Freistoß von Daniel Adlung in der 63. Minute konnte Dachs über die Querlatte ins Toraus lenken.

Immer noch war der VfR am Zug. Ein langer Ball auf Stürmer Maxi Berwein. Er setzt sich gegen zwei Gegenspieler durch und konnte den Ball dann ins lange Toreck zum 1:2 einschieben. Der Anschluss war für die Bönig-Elf verdient. Die Mannschaft merkte, dass der Ausgleich noch drin war, konnten aber den Ball nicht mehr gefährlich vors Tor bringen. In den letzten zwanzig Minuten hatte dann Fürths Dominik Wüst noch drei 1-gegen-1 Situationen. Doch jedesmal scheiterte er an Dominic Dachs.

Philipp Bönig konnte nach dem Spiel zufriedener mit der Leistung sein als die Wochen zuvor. Die Mannschaft war wieder an eine Leistung herangekommen, auf der man aufbauen kann für die nächsten Wochen. Jetzt muss sich das Team auf den SV Wacker Burghausen vorbereiten.

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