…man darf getrost davon ausgehen, dass Trainer Bönig seinen Spielern nach diesen Pokal-Kick eine Menge mehr zu sagen hat, als noch auf der Pressekonferenz unmittelbar nach dem Spiel. Der VfR hat es sich in der 1. Runde des Toto-Pokals selbst unerklärlich schwer gemacht.

Mutlos, ideenlos, lustlos… VfR

Von Anfang an waren die Gastgeber aus Marzling hellwach und störten so gut es ging das Aufbauspiel der Gäste. Der Garchinger Auftritt hingegen erinnerte stark an das enttäuschende Auftreten gegen Aubstadt, zwei Tage zuvor.

Erst in der 15. Minute zeigte man sich vor dem Tor der Marzlinger gefährlich. Emre Tunc schob den Ball nach dem Abpraller ins Tor, doch der VfR-Stürmer stand im Abseits. Schon zuvor gab es eine ähnliche Szene. Die Bönig-Elf versuchte es über die Außen, doch die Flanken fanden keine Abnehmer oder waren für den schmalen Platz zu lang. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite wurde Niko Salassidis im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unparteiische der Partie zeigte auf den Elfmeterpunkt. Nicht wie im Spiel gegen Aubstadt trat Dennis Niebauer an, sondern Elias Kollmann. Sein Schuss war aber zu schwach und konnte von Keeper Marius Mergenthaler problemlos gehalten werden.

Nach einer halben Stunde gab es dann wieder einen Abschluss, doch auch dieser war leichte Beute für den SVM-Keeper. Marzling selber war mehr mit verteidigen beschäftigt und versuchte durch Weitschüsse oder Konter vors Tor der Garchinger zu kommen. In der 37. Minute köpfte Emre Tunc einen Freistoß direkt auf den Keeper der Gastgeber. Die erste wirkliche Torchance für Marzling war kurz vor dem Pausenpfiff. Ein Freistoß von Florian Wolf aus 35 Metern ging aber über das Tor.

Das Unentschieden zur Pause war für den Underdog aus Marzling nicht unverdient. Die Körpersprache der Garchinger war nicht präsent genug und die Leistung war verbesserungsfähig. Der Garchinger Coach selbst blieb nicht lange in der Kabine und sprach mit seinen Ersatzspielern, die sich auf dem Platz aufwärmten.

Pflichtsieg… mehr nicht

Zum Anfang der zweiten Hälfte wechselte Garching auf drei Positionen. Die Wechsel zeigten auch gleich ihre Wirkung. Die Garchinger kamen besser ins Spiel und ließen Marzling nicht mehr aus ihrer Hälfte kommen. Zehn Minuten waren gespielt als der gerade Eingewechselte Maxi Berwein einen Abpraller ins lange Eck zur 1:0-Führung verwandelte. Der Treffer war verdient, hat aber lange auf sich warten müssen. In der 60. Minute setzen die Gäste die Marzlinger so unter Druck, dass ein Pass zu kurz gespielt wurde und Maxi Berwein dann nur am Keeper der Schwarz-Roten scheiterte.  Elf Minuten vor Schluss setzte sich dann wieder Maxi Berwein durch. Er scheiterte erst am Keeper und verwandelte dann den Nachschuss ins lange Ecke zum 2:0. Danach kam Kevin Feucht an eine Hereingabe von Niko Salassidis nicht heran.

Mit Glück konnten sich die Garchinger am Dienstagabend in Marzlingen durchsetzen. Doch die Leistung war für die Mannschaft und den Trainer nicht zufriedenstellend. Der SV Marzling hat sich gut verkauft und kann auf seine Leistung stolz sein. Wer hätte gedacht, dass der Kreisklassist so gut mithalten würde.

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